Von Diamant bis Hightech aus Dresden

Sachsen besitzt eine überraschend vielfältige Fahrradindustrie. Neben traditionsreichen Herstellern wie Diamant haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche kleinere Manufakturen, Komponentenentwickler und Technologieunternehmen etabliert. Besonders stark ist die Branche bei hochwertigen Rahmen, E-Bike-Antrieben, CNC-gefertigten Komponenten und Speziallösungen.

Der Branchenverband Cycling Saxony bündelt Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Händler und weitere Akteure der sächsischen Fahrradwirtschaft. Ziel ist es, mehr Wertschöpfung wieder nach Sachsen und Europa zu holen. Nach Einschätzung des Netzwerks besitzt der Freistaat besondere Kompetenzen bei Leichtbau, Elektronik und moderner Fertigung.

Fahrradhersteller und Komponentenproduzenten im Überblick

Unternehmen Standort Schwerpunkt Offizielle Webseite
Diamant Fahrradwerke Hartmannsdorf City-, Trekking- und E-Bikes diamantrad.com
veloheld Dresden / Leipzig Gravel-, Allroad-, Stadt- und Reiseräder veloheld.de
Sour Bicycles Dresden / Sachsen Mountainbike-, Gravel- und Allroad-Rahmen sour.bike
ACTOFIVE Cycles Dresden MTB-Rahmen, Kurbeln und CNC-Komponenten actofive.com
Pendix Zwickau E-Bike-Nachrüstantriebe und elektrische Antriebssysteme pendix.com
U-micro mobility Sehmatal Scheibenbremsen und Bremsbeläge für Fahrräder, E-Bikes und Lastenräder u-micro-mobility.de
tex-lock Leipzig Textile Fahrradschlösser und Fahrradsicherung tex-lock.com
Light Wolf Studio Dresden Handgefertigte Laufräder und individuelle Custom-Bikes light-wolf.de

Die Unternehmen unterscheiden sich erheblich in Größe und Produktionsweise. Während Diamant Fahrräder in größeren Stückzahlen montiert, arbeiten andere Betriebe als spezialisierte Manufakturen oder Komponentenhersteller.

Diamant Fahrradwerke: Sachsens bekanntester Fahrradhersteller

Der bekannteste Fahrradhersteller des Freistaates ist Diamant aus Hartmannsdorf bei Chemnitz.

Die Unternehmensgeschichte reicht bis 1885 zurück. Fahrräder wurden ab 1895 hergestellt. Diamant bezeichnet sich heute als ältesten noch bestehenden deutschen Fahrradhersteller und als einzige große Fahrradmarke aus Ostdeutschland.

Der Produktionsstandort befindet sich heute in Hartmannsdorf. Dort werden sämtliche Diamant-Räder montiert. Das Werk gehört zum US-amerikanischen Fahrradkonzern Trek und fertigt nach Unternehmensangaben außerdem Fahrräder der Marken Trek und Electra für den europäischen Markt.

Das Sortiment von Diamant konzentriert sich vor allem auf:

  • Cityräder,
  • Trekkingräder,
  • Tourenräder,
  • E-Bikes.

Damit unterscheidet sich Diamant von vielen neueren sächsischen Fahrradmarken, die überwiegend kleinere Nischen wie Gravel oder Mountainbike bedienen.

veloheld: handgebaute Fahrräder aus Dresden und Leipzig

Deutlich kleiner und stärker auf individuelle Fahrräder ausgerichtet ist veloheld.

Das Unternehmen wurde 2007 gegründet und sitzt in Dresden. Angefangen hatte veloheld mit einer kleinen Serie minimalistischer Fixed-Gear-Räder. Heute entstehen unter der Marke vor allem Stadt-, Trekking-, Reise-, Gravel- und Allroad-Bikes aus Stahl und Titan.

Besonders interessant ist die zunehmende lokale Fertigung. Ein Teil der Rahmen wird inzwischen in einer eigenen Werkstatt in Leipzig geschweißt. Anschließend können die Rahmen in Dresden lackiert und zu kompletten Fahrrädern aufgebaut werden.

Damit gehört veloheld zu den Unternehmen, die versuchen, einen größeren Teil der Rahmenproduktion wieder nach Deutschland zurückzuholen. Die Räder richten sich vor allem an Kunden, die Wert auf langlebige Materialien, individuelle Ausstattung und klassische Rahmenformen legen.

Sour Bicycles: Stahlrahmen „Made in Sachsen“

Eine ähnliche Strategie verfolgt Sour Bicycles aus Dresden.

Die Marke ist insbesondere unter Mountainbike- und Gravel-Fahrern bekannt. Über mehrere Jahre ließ Sour seine Rahmen in Taiwan fertigen. Unter dem Projektnamen Homebrew begann das Unternehmen jedoch damit, die Rahmenproduktion vollständig nach Sachsen zu verlagern.

Inzwischen werden nach Unternehmensangaben sämtliche Sour-Rahmen in der eigenen sächsischen Fertigung einzeln von Hand gebaut.

Zum Sortiment gehören unter anderem Rahmen für:

  • Mountainbikes,
  • Gravelbikes,
  • Allroad-Bikes,
  • Bikepacking-Räder.

Sour setzt überwiegend auf Chrom-Molybdän-Stahl. Einzelne Aluminiumbauteile werden von regionalen Partnern gefertigt. Beim Mountainbike-Rahmen Cowboy Cookie kommt beispielsweise ein in Dresden bei ACTOFIVE gefertigtes Hinterbauteil aus 7075-Aluminium zum Einsatz.

Das zeigt exemplarisch, wie sich innerhalb der sächsischen Fahrradbranche zunehmend regionale Lieferketten bilden.

ACTOFIVE: High-End-Komponenten aus dem CNC-Fräser

Zu den technologisch interessantesten Fahrradunternehmen Sachsens gehört ACTOFIVE Cycles aus Dresden.

Das Unternehmen entstand im Umfeld des Maschinenbauunternehmens Metzner Engineering. Anders als klassische Rahmenbauer arbeitet ACTOFIVE stark mit CNC-Frästechnik.

Rahmen- und Komponentenbauteile werden aus massiven Aluminiumblöcken herausgearbeitet. Nach Angaben des Unternehmens entstehen die Komponenten in der eigenen Dresdner Fertigung auf hochpräzisen CNC-Anlagen.

Zum Angebot gehören unter anderem:

  • Mountainbike-Rahmen,
  • Kurbelgarnituren,
  • Kettenblätter,
  • gefräste Rahmenteile,
  • Spezialkomponenten.

Auch die aktuelle Signature-X-Kurbel wird vollständig in Dresden aus Aluminium gefertigt.

ACTOFIVE steht damit beispielhaft für einen Bereich, in dem Sachsen besonders gute Voraussetzungen besitzt: die Verbindung von Maschinenbau, Präzisionsfertigung und Fahrradtechnik.

Pendix: E-Bike-Technologie aus Zwickau

Ein weiterer bekannter Name ist Pendix aus Zwickau.

Das Unternehmen hat sich auf elektrische Fahrrad-Antriebssysteme spezialisiert. Besonders bekannt ist der Pendix eDrive, mit dem sich viele vorhandene Fahrräder nachträglich zu Pedelecs umrüsten lassen.

Der Motor kann unter anderem an Stadt-, Trekking-, Mountain-, Lasten- oder Falträdern eingesetzt werden. Pendix bietet verschiedene Akkugrößen und Leistungsvarianten an.

Zusätzlich entwickelt das Unternehmen den integrierten gDrive-Mittelmotor, der nach eigenen Angaben in Deutschland entwickelt und produziert wird. Gerade der Nachrüstgedanke ist interessant: Statt ein komplettes E-Bike neu zu kaufen, kann ein bestehendes Fahrrad weitergenutzt und elektrifiziert werden.

Damit verbindet Pendix Fahrradtechnik mit einem zweiten traditionellen Kompetenzfeld Sachsens – der Automobil- und Antriebstechnik rund um Zwickau und Chemnitz.

U-micro mobility: Fahrradbremsen aus dem Erzgebirge

Auch klassische Fahrradkomponenten werden inzwischen wieder in Sachsen produziert.

Die U-micro mobility GmbH aus Sehmatal im Erzgebirge entwickelt und fertigt Bremskomponenten für Fahrräder.

Zum Angebot gehören unter anderem:

  • Scheibenbremsbeläge,
  • Bremsen für Mountainbikes,
  • Systeme für E-Bikes,
  • besonders belastbare Bremsen für Lastenräder.

Das Unternehmen wurde 2021 gegründet und hat seinen Sitz in Sehmatal-Sehma.

Gerade E-Bikes und Lastenräder stellen höhere Anforderungen an Bremsanlagen, weil Fahrzeuge und Zuladung deutlich schwerer sein können als bei klassischen Fahrrädern.

U-micro versucht deshalb, besonders haltbare und leistungsfähige Komponenten in Sachsen zu fertigen. Auch der Fachhandel bewirbt die Produkte ausdrücklich als „Made in Sachsen“.

tex-lock: Fahrradschlösser aus Leipzig

Nicht jedes sächsische Fahrradunternehmen produziert Rahmen oder Antriebstechnik. Ein ungewöhnliches Beispiel ist tex-lock aus Leipzig.

Das Unternehmen entwickelte ein Fahrradschloss, das anstelle einer klassischen massiven Kette oder eines Stahlseils mit einem mehrlagigen Textilverbund arbeitet. Die Schlösser werden nach Unternehmensangaben in der eigenen Leipziger Manufaktur von Hand gefertigt. Der Firmensitz befindet sich in der Ludwig-Hupfeld-Straße im Leipziger Westen.

Tex-lock zeigt damit, dass die sächsische Fahrradwirtschaft weit über die Herstellung kompletter Fahrräder hinausgeht.

Light Wolf Studio: individuelle Laufräder aus Dresden

Eine weitere Dresdner Adresse ist das Light Wolf Studio.

Das Unternehmen ist besonders für individuell aufgebaute Laufräder bekannt. Zusätzlich entstehen komplette Custom-Bikes, bei denen Rahmen, Komponenten und Sitzposition genau auf den jeweiligen Fahrer abgestimmt werden.

Zum Konzept gehören ausführliche Beratung, Bikefitting und die Montage individueller Laufradsätze. Nach Angaben des Unternehmens verlässt kein Custom-Bike das Studio ohne handgespeichte Räder.

Light Wolf steht damit für die handwerkliche Seite der sächsischen Fahrradbranche.

Dresden entwickelt sich zum Zentrum der Fahrradmanufakturen

Auffällig ist die hohe Konzentration kleiner Fahrradunternehmen rund um Dresden.

Mit Sour, veloheld, ACTOFIVE und Light Wolf sitzen gleich mehrere Anbieter hochwertiger Fahrräder und Komponenten in oder um die Landeshauptstadt.

Die Region konnte sich dadurch auch international in der Szene handgefertigter Fahrräder positionieren. 2023 fand die europäische Handmade-Bike-Messe BESPOKED erstmals in Deutschland am Dresdner Flughafen statt. Auch 2024 wurde die Veranstaltung in Dresden ausgerichtet.

Gerade bei hochwertigen Gravel-, Mountain- und Custom-Bikes hat sich dadurch ein kleines, aber technologisch interessantes Netzwerk entwickelt.

Hartmannsdorf bleibt das industrielle Zentrum

Während Dresden vor allem durch kleinere Manufakturen auffällt, steht Hartmannsdorf bei Chemnitz für die industrielle Fahrradfertigung.

Diamant montiert dort nicht nur die Fahrräder der eigenen Marke. Auch Trek- und Electra-Räder für den europäischen Markt entstehen nach Unternehmensangaben im Werk. Damit befindet sich in Sachsen einer der wenigen größeren Fahrradproduktionsstandorte Deutschlands.

Die Geschichte reicht weit zurück. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts gehörte die Region Chemnitz zu den bedeutenden deutschen Zentren der Fahrrad- und Maschinenindustrie.

Sachsen besitzt eine lange Fahrradtradition

Die heutige Fahrradindustrie ist keine völlig neue Entwicklung. Sachsen gehört seit mehr als 120 Jahren zu den bedeutenden Standorten der deutschen Fahrradwirtschaft.

Vor allem Chemnitz und Dresden entwickelten sich während der Industrialisierung zu wichtigen Produktionszentren. Neben kompletten Fahrrädern entstanden damals unter anderem:

  • Rahmen,
  • Lenker,
  • Pedale,
  • Naben,
  • Felgen,
  • Lampen,
  • Reifen und Zubehör.

Viele dieser Hersteller verschwanden während des 20. Jahrhunderts wieder.

Ein Beispiel ist die spätere Biria AG in Neukirch/Lausitz. Der Standort ging aus einem DDR-Fahrradwerk hervor und entwickelte sich nach der Wiedervereinigung zeitweise zu einem der großen deutschen Fahrradproduzenten. Mitte der 2000er-Jahre endete jedoch die Produktion in Neukirch.

Umso bemerkenswerter ist, dass in den vergangenen Jahren wieder neue Fahrradmanufakturen und Komponentenhersteller entstanden sind.

Rückverlagerung der Produktion nach Sachsen

Ein zentrales Thema der Branche ist die sogenannte Reshoring- oder Onshoring-Strategie. Ein großer Teil der weltweiten Fahrradproduktion findet traditionell in Asien statt. Insbesondere Taiwan und China besitzen hoch entwickelte Lieferketten für Rahmen und Komponenten.

Sächsische Hersteller versuchen deshalb nicht unbedingt, sämtliche Bauteile selbst zu produzieren. Stattdessen sollen bestimmte besonders wertschöpfungsintensive Prozesse wieder vor Ort stattfinden.

Sour hat beispielsweise seine Rahmenfertigung vollständig nach Sachsen verlagert. veloheld schweißt bestimmte Rahmen in Leipzig. ACTOFIVE produziert hochkomplexe Aluminiumbauteile in Dresden und tex-lock fertigt seine Schlösser in Leipzig.

Die Rohre, Schaltungen, Reifen oder einzelne Gussteile können trotzdem weiterhin aus internationalen Lieferketten stammen. „Made in Sachsen“ bedeutet deshalb nicht zwangsläufig, dass jedes einzelne Bauteil aus dem Freistaat stammt.

Cycling Saxony vernetzt die Branche

Eine wichtige Rolle bei dieser Entwicklung spielt Cycling Saxony.

Der Verband versteht sich als Interessenvertretung der sächsischen Fahrradwirtschaft. Unternehmen, Handwerksbetriebe, Wissenschaftseinrichtungen, Händler, Tourismusorganisationen und weitere Akteure sollen über das Netzwerk zusammengebracht werden.

Das langfristige Ziel ist ambitioniert: Sachsen möchte einen möglichst großen Teil eines Fahrrades wieder regional beziehungsweise innerhalb des eigenen Netzwerks herstellen können.

Dabei besitzt der Freistaat einige strukturelle Vorteile. Die bereits vorhandenen Kompetenzen aus:

  • Automobilindustrie,
  • Maschinenbau,
  • Leichtbau,
  • Textiltechnik,
  • Elektrotechnik,
  • Sensorik und
  • Softwareentwicklung

lassen sich teilweise direkt auf Fahrräder und E-Bikes übertragen.

E-Bikes verändern die Fahrradindustrie

Besonders große Chancen ergeben sich durch die Elektrifizierung. Ein modernes E-Bike besteht nicht mehr nur aus Rahmen, Schaltung und Laufrädern. Motoren, Akkus, Leistungselektronik, Sensoren und Software gewinnen zunehmend an Bedeutung. Damit nähert sich die Fahrradindustrie technisch Bereichen an, in denen Sachsen bereits viel Erfahrung besitzt.

Pendix ist hierfür das deutlichste Beispiel. Gleichzeitig entwickeln sich neue Geschäftsmöglichkeiten bei Bremsen für schwere E-Bikes, Lastenrädern, Sensorik und elektronischen Komponenten. Das Fahrrad wird damit zunehmend zu einem technologisch anspruchsvollen Produkt.

Zwischen Großserie und Einzelanfertigung

Eine Besonderheit der sächsischen Fahrradindustrie ist ihre große Bandbreite.

  • Diamant steht für industrielle Serienmontage.
  • veloheld und Sour fertigen vergleichsweise kleine Serien und hochwertige Rahmen.
  • ACTOFIVE verbindet Fahrradbau mit Präzisionsmaschinenbau.
  • Pendix konzentriert sich auf elektrische Antriebssysteme.
  • U-micro mobility produziert Bremskomponenten.
  • tex-lock wiederum zeigt, dass selbst Fahrradzubehör aus Sachsen international vermarktet werden kann.

Damit entsteht kein klassischer Fahrradindustrie-Cluster mit einem einzigen großen Hersteller im Zentrum. Vielmehr entwickelt sich ein Netzwerk aus hoch spezialisierten Unternehmen.

Fazit

Sachsens Fahrradindustrie ist deutlich vielfältiger, als es der Blick auf die bekannte Marke Diamant zunächst vermuten lässt.

Mit dem Werk in Hartmannsdorf besitzt der Freistaat weiterhin einen bedeutenden industriellen Produktionsstandort. Gleichzeitig hat sich insbesondere in Dresden eine Szene kleiner, hochwertiger Fahrradmanufakturen entwickelt.

Sour fertigt Stahlrahmen in Sachsen, veloheld baut individuelle Fahrräder in Dresden und produziert einen Teil seiner Rahmen in Leipzig, während ACTOFIVE hochpräzise Aluminiumkomponenten in Dresden fräst. Pendix entwickelt elektrische Fahrrad-Antriebe in Zwickau, U-micro mobility produziert Bremsentechnik im Erzgebirge und tex-lock stellt Fahrradschlösser in Leipzig her.

Das macht Sachsen zu einem interessanten Beispiel für die Neuordnung der europäischen Fahrradindustrie. Statt mit asiatischen Großproduzenten bei Stückzahlen zu konkurrieren, setzen viele Unternehmen auf hochwertige Produkte, kurze Entwicklungswege, Spezialwissen und lokale Fertigung.

Ob daraus langfristig tatsächlich wieder ein Fahrrad entstehen kann, dessen überwiegende Wertschöpfung vollständig aus Sachsen stammt, bleibt offen. Die Voraussetzungen dafür sind jedoch ungewöhnlich gut: Maschinenbau, Automobiltechnik, Textilindustrie, Forschung und eine wachsende Fahrradbranche treffen im Freistaat auf engem Raum zusammen.

Hinweis: Dieser Text wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und von der Redaktion geprüft.

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