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So spart man Wasser und Geld im Sommer
Wer in Sachsen einen Garten hat, kennt das Problem. Im Frühjahr ist der Boden noch feucht, aber spätestens ab Juni wird es ernst. Trockene Sommer sind in den letzten Jahren auch in Sachsen zur Normalität geworden. Dresden, Leipzig, Chemnitz und die umliegenden Regionen verzeichnen immer häufiger längere Hitzeperioden ohne nennenswerten Regen. Für Gartenbesitzer bedeutet das: ohne eine durchdachte Bewässerungslösung leidet die Ernte, verdorrt der Rasen und gehen Pflanzen ein, die man mit viel Mühe aufgezogen hat.
Die gute Nachricht ist, dass es praktische und erschwingliche Lösungen gibt. Wer auf Regenwasser setzt und eine passende Pumpe einsetzt, kann seinen Wasserverbrauch deutlich senken und gleichzeitig den Garten zuverlässig versorgen. Wer dabei noch nicht weiß, welches Modell zu seiner Situation passt, kann hier Gartenpumpen finden und sich einen ersten Überblick verschaffen.
Regenwasser nutzen statt verschwenden
Der einfachste Einstieg in eine unabhängige Gartenbewässerung ist die Regenwassertonne. Sie kostet wenig, braucht keinen Stromanschluss und füllt sich bei jedem Regen von selbst. Für kleine Beete und Balkonpflanzen reicht das oft aus.
Wer mehr Fläche bewässern möchte, kommt mit der Tonne allein nicht weit. Eine Tauchpumpe, die direkt ins Wasser gehängt wird, pumpt das gesammelte Regenwasser über einen Schlauch gezielt dorthin, wo es gebraucht wird. Das spart Zeit und ist deutlich effizienter als das Füllen und Schleppen von Gießkannen.
Für größere Mengen lohnt sich ein unterirdischer Regenwasserbehälter. Er fasst mehrere tausend Liter und sorgt dafür, dass auch nach wochenlanger Trockenheit noch Wasser vorhanden ist.
Brunnen als langfristige Lösung
In vielen Teilen Sachsens ist Grundwasser in erreichbarer Tiefe vorhanden. Ein Gartenbrunnen, ob selbst gebohrt oder professionell angelegt, bietet eine nahezu unbegrenzte Wasserquelle für die Bewässerung. In Kombination mit einer Gartenpumpe lässt sich damit ein komplettes Bewässerungssystem aufbauen, das vollständig unabhängig vom Leitungsnetz funktioniert.
Vor dem Bohren lohnt es sich, beim zuständigen Wasserverband oder der Gemeinde nachzufragen, ob in der eigenen Region eine Genehmigung erforderlich ist. In Sachsen ist das je nach Tiefe und Nutzungszweck unterschiedlich geregelt.
Welche Pumpe ist die richtige?
Das hängt vor allem davon ab, woher das Wasser kommt und wie viel Fläche bewässert werden soll. Für die Regentonne reicht eine kleine Tauchpumpe. Für einen Brunnen oder größere Gartenflächen braucht man eine Gartenpumpe mit ausreichend Förderhöhe und Durchfluss.
Wer seinen Garten automatisch bewässern möchte, ohne jeden Abend selbst Hand anlegen zu müssen, wählt eine Pumpe mit integriertem Druckschalter. Diese schaltet sich selbst ein und aus, je nachdem ob Wasser benötigt wird. In Kombination mit einem Zeitschalter oder einer einfachen Bewässerungssteuerung läuft die Bewässerung dann vollautomatisch, auch im Urlaub.
Ein Trockenlaufschutz sollte bei jeder Gartenpumpe vorhanden sein. Er schaltet das Gerät ab, wenn kein Wasser mehr angesaugt werden kann, und verhindert so einen Motorschaden.
Was kostet das Ganze?
Eine einfache Tauchpumpe für die Regentonne ist bereits ab etwa 30 bis 50 Euro erhältlich. Eine solide Gartenpumpe für den Brunnen oder größere Flächen liegt je nach Leistung zwischen 80 und 200 Euro. Das sind überschaubare Einmalkosten, die sich schon nach einer Saison durch niedrigere Wasserrechnungen bemerkbar machen können.
Wer in Sachsen einen Garten bewirtschaftet und bisher nur auf Leitungswasser gesetzt hat, sollte spätestens jetzt umdenken. Die Kombination aus Regenwassernutzung und einer guten Pumpe ist eine der einfachsten Möglichkeiten, den Garten auch durch heiße Sommer zu bringen, ohne dabei das Wasserbudget zu sprengen.