+ 49 (0) 173 6920152
Der Dom zu Meißen, offiziell Dom St. Johannis und St. Donatus, zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten Sachsens und ist eines der ältesten gotischen Bauwerke Deutschlands. Hoch über der Elbe thront er gemeinsam mit der Albrechtsburg auf dem Meißner Burgberg und prägt das Stadtbild weithin sichtbar. Als Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen ist der Dom zugleich geistliches Zentrum, kulturhistorisches Monument und beliebtes Ausflugsziel.
🕰️ Öffnungszeiten & Eintritt
Der Dom ist ganzjährig zugänglich. Die Zeiten können je nach Saison, Gottesdiensten und Veranstaltungen variieren.
Zeitraum Öffnungszeiten
| April – Oktober | täglich ca. 10:00 – 18:00 Uhr |
| November – März | täglich ca. 10:00 – 16:00 Uhr |
| Während Gottesdiensten keine Besichtigung |
Eintritt:
- Domkirche: Eintritt frei (Spenden erbeten)
- Führungen / Sonderbereiche (z. B. Kreuzgang): meist 3–8 € je nach Angebot
Tipp: Aktuelle Zeiten und Sonderöffnungen vor dem Besuch prüfen, besonders an Feiertagen.
🙏 Gottesdienste & geistliches Leben
Als Kathedrale ist der Dom ein lebendiger Ort des Glaubens. Regelmäßige Gottesdienste, Hochfeste und Andachten prägen den kirchlichen Jahreslauf.
| Tag | Uhrzeit | Gottesdienst |
| Sonntag | 10:00 Uhr | Hochamt |
| Feiertage | variabel | Festgottesdienste |
| Werktage | unregelmäßig | Andachten / Vespern |
Musikalisch werden viele Feiern durch Domchor, Kantorei oder Orgel begleitet. Gäste sind willkommen; während der Liturgie ist der touristische Rundgang ausgesetzt.

🎶 Veranstaltungen & Konzerte
Der Dom ist auch ein bedeutender Kulturort. Die hervorragende Akustik macht ihn zur Bühne für geistliche Musik und klassische Konzerte.
Regelmäßige Formate:
- Domkonzerte & Orgelabende
- Chor- und Orchesterkonzerte
- Festkonzerte zu Weihnachten & Ostern
- Ökumenische Feiern und Gedenkgottesdienste
Viele Veranstaltungen sind Teil regionaler Musikreihen und ziehen Gäste aus ganz Sachsen an.
🏛️ Historie des Doms zu Meißen
Anfänge und Baugeschichte
Die Wurzeln reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück: Mit der Gründung des Bistums Meißen (968) entstand auf dem Burgberg eine erste Kirche. Der heutige Dom wurde ab 1260 errichtet und gehört zu den frühesten rein gotischen Kathedralen Deutschlands.
Reformation und Wandel
Im 16. Jahrhundert wurde Meißen protestantisch; der Dom diente fortan als evangelisch-lutherische Kathedrale – eine Besonderheit, da Kathedralen meist katholisch sind. Trotz Umbrüchen blieb der Dom religiöses und kulturelles Zentrum.
Zerstörung und Restaurierung
Kriege und Brände hinterließen Spuren. Umfangreiche Restaurierungen im 19. und 20. Jahrhundert bewahrten die Substanz und stellten die gotische Gestalt wieder her. Heute präsentiert sich der Dom in beeindruckender Klarheit und Würde.
🧱 Architektur & Ausstattung (Auswahl)
- Hochgotischer Hallenchor mit farbigen Glasfenstern
- Westbau mit markanten Türmen
- Kreuzgang – einer der ältesten in Sachsen
- Fürstliche Grabmäler der Wettiner (u. a. Kurfürsten)
- Orgel mit klanglicher Vielfalt für Liturgie und Konzert
Gemeinsam mit der Albrechtsburg bildet der Dom ein einzigartiges Ensemble aus geistlicher und weltlicher Machtgeschichte.

📍 Adresse & Kontakt
| Information | Details |
| Adresse | Domplatz 7, 01662 Meißen |
| Telefon | 03521 / 452040 |
| info@dom-zu-meissen.de | |
| Webseite | www.dom-zu-meissen.de |
| Anreise | zu Fuß vom Markt; ÖPNV bis Altstadt, kurzer Aufstieg |
| Parken | Parkhäuser in der Altstadt |
🧭 Besuchstipps
- Kombibesuch mit der Albrechtsburg einplanen
- Früh kommen, um Ruhe und Lichtstimmung zu genießen
- Führung buchen für vertiefte Einblicke in Grabmäler & Baugeschichte
- Konzerte vormerken – besondere Atmosphäre am Abend
🕯️ Fazit
Der Dom zu Meißen ist ein Schlüsselort sächsischer Geschichte: spirituell, architektonisch und kulturell. Ob stiller Besuch, festlicher Gottesdienst oder Konzert – der Dom verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf eindrucksvolle Weise und gehört zu den absoluten Höhepunkten einer Reise durch Sachsen.