+ 49 (0) 173 6920152
Das berühmteste Panorama der Stadt
Der sogenannte Canaletto-Blick ist eines der bekanntesten Postkartenmotive Deutschlands – ein ikonisches Panorama der Dresdner Altstadt, gesehen vom rechten Elbufer. Kaum ein Ort vereint Architektur, Geschichte und landschaftliche Schönheit so eindrucksvoll wie dieser Aussichtspunkt zwischen Augustusbrücke und Carolabrücke. Wer Dresden besucht, kommt an diesem Blick nicht vorbei.
Was ist der Canaletto-Blick?
Der Canaletto-Blick bezeichnet die klassische Ansicht der Dresdner Altstadt vom Neustädter Elbufer. Von hier eröffnet sich ein nahezu perfektes Panorama der historischen Silhouette entlang der Elbe – mit Kuppeln, Türmen und barocken Fassaden in einer harmonischen Linie.
Es ist exakt jene Perspektive, die im 18. Jahrhundert von dem venezianischen Maler Bernardo Bellotto in einem berühmten Gemälde festgehalten wurde.
Wo befindet sich der Canaletto-Blick?
Der Aussichtspunkt liegt am Neustädter Elbufer, gegenüber der Altstadt – in unmittelbarer Nähe zur Augustusbrücke.
Lagebeschreibung:
- Stadtteil: Dresden-Neustadt
- Direkt an der Elbe
- Zwischen Augustusbrücke und Carolabrücke
- Erreichbar über Elberadweg & Fußwege
- Der Standort ist frei zugänglich und zu jeder Tageszeit besuchbar.
Was kann man vom Canalleto-Blick aus sehen?
Vom Neustädter Ufer aus öffnet sich ein spektakulärer Blick auf die berühmtesten Bauwerke der Dresdner Altstadt:
- Frauenkirche Dresden – die markante Sandsteinkuppel
- Semperoper – eines der renommiertesten Opernhäuser Europas
- Katholische Hofkirche Dresden – mit ihrem filigranen Turm
- Residenzschloss Dresden
- Die Terrassenufer-Anlagen und Elbwiesen
- Teile der historischen Brückenlandschaft
Die Gebäude erscheinen wie aufgereiht – ein harmonisches Ensemble aus Barock, Renaissance und Wiederaufbauarchitektur.

Wie entstand der Name „Canaletto-Blick“?
Der Name geht auf den Maler Bernardo Bellotto (1721–1780) zurück, der als Neffe des berühmten venezianischen Künstlers Giovanni Antonio Canal – genannt „Canaletto“ – bekannt wurde. Bellotto wirkte viele Jahre am sächsischen Hof.
Um 1748 malte er das Werk „Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke“. Dieses Gemälde wurde weltberühmt – nicht zuletzt, weil es später beim Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Altstadt als historische Referenz diente.
Der heute so genannte „Canaletto-Blick“ entspricht nahezu exakt der Perspektive dieses Gemäldes.
Warum ist der Canaletto-Blick so besonders?
- Historische Authentizität: Der Blick ist seit fast 300 Jahren nahezu unverändert.
- Kunsthistorische Bedeutung: Vorlage eines berühmten barocken Stadtporträts.
- Symbol für Dresden: Kaum ein anderes Motiv steht so sehr für die Stadt.
- Perfekte Fotoperspektive: Besonders beliebt bei Sonnenuntergang und Abendbeleuchtung.
Beste Besuchszeit
- Sonnenuntergang: Warmes Licht auf Sandsteinfassaden
- Abenddämmerung: Beleuchtete Altstadtsilhouette
- Früher Morgen: Ruhige Stimmung & wenig Besucher
- Elbhochwasser: Dramatische Spiegelungen (bei sicherer Lage)
Tipp für Touristen
Der Canaletto-Blick lässt sich ideal kombinieren mit:
- Spaziergang durch die Innere Neustadt
- Besuch der Kunsthofpassage
- Elbdampferfahrt
- Überquerung der Augustusbrücke in Richtung Altstadt
Auch für Radfahrer ist der Spot Teil des beliebten Elberadwegs.
Fazit
Der Canaletto-Blick ist weit mehr als ein schöner Aussichtspunkt – er ist ein Stück europäische Kunstgeschichte, ein Symbol des Dresdner Wiederaufbaus und eines der eindrucksvollsten Stadtpanoramen Deutschlands. Wer Dresden besucht, sollte sich diesen Moment gönnen: Einen Schritt zurücktreten, den Blick schweifen lassen – und die barocke Skyline auf sich wirken lassen.